Personal Stories, Life reflections.
Unter dem gleichen Mond
Jeder mag den Mond, aber manche spüren ihn.
Manche Nächte, fühlt sie sich still.
Nicht zerbrochen – nur müde.
Nicht verloren – sie braucht nur Ruhe.
Also schaut sie zum Mond.
Er ist niemals jede Nacht derselbe, doch er ist immer wunderschön.
Manchmal voll, manchmal versteckt, manchmal nur ein sanftes Leuchten im Dunkeln. Trotzdem strahlt er.
Sie spricht gerne mit dem Mond und teilt Worte, die sie nicht laut aussprechen kann.
In seiner stillen Gegenwart fühlt sich ihr Herz ruhig und sicher.
Manchmal lächelt sie und schickt dem Mond einen sanften Kuss –
als würde sie ihm dafür danken, dass er zuhört, wenn die Welt sich zu laut anfühlt.
Wie der Mond hat auch sie Phasen.
Momente des Lichts. Momente des Schattens.
Keine davon macht sie weniger wertvoll.
Heilung hetzt nicht.
Werden ist still.
Und unter dem gleichen Mond,
lernt sie, nachsichtig mit sich selbst zu sein.